Der erste Sportverein meines Kindes.

Sportvereine sind für viele Menschen gleichzeitig praktisch. Die Eltern können zum Beispiel Zeit damit überbrücken, die sie für Hausarbeit und andere Dinge benötigen, während die Kinder einer sinnvollen Tätigkeit hinterher gehen. Doch welche Sportarten eignen sich für ein junges Kind?

Fußball:

Die beliebteste Ballsportart in Deutschland, begeistert nicht nur viele Jungs, sondern auch Mädchen. Fußball trainiert den Körper und stärkt die Ausdauer, die Koordination der Bewegung verbessert sich. Die Mitgliedspreise sind relativ gering, im Vergleich zu Kampfsportclubs. Nicht selten sind erfahrene Trainer vor Ort, die sich gerne mit den Eltern in Kontakt setzen. Das Kind lernt dort das Spielen im Team und eine gewisse Form von Disziplin. Aber auch in diesem fröhlich anmutenden Sport kann einiges schief gehen für ihr Kind. Achten sie darauf, ob es sich dort wohl fühlt und seien sie nicht böse, wenn es nach wenigen Tagen oder Wochen keine Lust mehr dazu hat. „Probieren geht über studieren“ heißt es. Das „verloren“ geglaubte Geld wurde daher in Erfahrung für das Kind investiert und nicht gänzlich verschwendet.

Boxen:

Ob Thai/Kick oder klassisches Boxen, diese Sportart erfordert viel härte. Sie ist daher nicht geeignet für junge Kinder und sollte erst in späteren Jahren auf den Plan stehen. Die Trainer erwarten viel Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit und setzen dies nicht selten durch ein hartes Programm durch. Auch wenn es einige Kinderkurse zum Boxen gibt, sollten sie es sich zweimal überlegen ob ihr Kind alt genug dafür ist. Ansonsten ist diese Sportart nicht verwerflich, da sie nicht darauf aus gelegt ist im Straßenkampf zu dienen. Boxen erfordert Geschick und gute Instinkte, auch wissen versierte Boxer, dass sie sich nur im Ring austoben und nicht in der Öffentlichkeit. (Es existieren viele Gegenbeispiele dafür).

Karate:

Die asiatische Kampfkunst besticht durch ein hohes Maß an Disziplin. Ausgebildet werden gleichzeitig ganze Gruppen. Wenn ihr Kind Spaß daran hat, ist es der richtige Ort. Doch die passende Schule müssen sie erst einmal finden, nicht alle Karatelehrer haben ein passendes Feingefühl für Kinder. Doch wenn sie den richtigen Ort suchen, wird ihr Kind lernen, dass Gewalt niemals das erste Mittel zum Kampf ist. Es kann Aggressionen abbauen und lernt auch die Kunst der Meditation. Wenn richtig ausgewählt, können sie damit nichts falsch machen.

Judo:

Kann zum Verwechseln ähnlich mit Karate sein für manche Betrachter, doch die Unterschiede sind enorm. Judo konzentriert sich auf den Konterangriff, daher: Sie werden angegriffen und setzen passende Griffe und Techniken ein, um die Kraft des Gegners gegen sie zu verwenden. Judo ist daher zum Großteil auf Verteidigung ausgelegt, wenn es auch gute Offensivtechniken für den Ernstfall parat hat. Auch hier gelten ähnliche Regeln wie bei Karate: Suchen sie eine passende Schule aus, wenn sie auch etwas weiter mal dafür fahren müssen, es lohnt sich.

Tennis:

Tennis ist teilweise eine Randsportart geworden in den Köpfen der jungen Kinder. Da es nicht so präsent ist wie Fußball oder eine Kampfsportart. Doch Tennis kann ihrem Kind viel Spaß bereiten, wenn sie einen guten Platz dafür finden, kann ihr Kind sich dort austoben. Tennislehrer sind weit aus weniger streng als jener der Kampfschulen. Sie können daher ihrem Kind durchaus einen Tennisschläger zutrauen.

Schach:

Auch diese Art von Sport, ist ein Sport. Dieser Bereich ist der Denksport. Ob Mädchen oder Junge, Schach kann eine gewisse Faszination auslösen. Sie sollten sich daher auch nicht scheuen, es dort zu versuchen, falls ihr Kind Interesse hat. Schachclubs gibt es in praktisch jeder Stadt, doch achten sie auch dort auf die Mitspieler. Es soll nicht heißen, dass Schachspieler ein schlechter Umgang sind. Doch genau wie in anderen Vereinen, kann auch hier der Wurm drin sein. Da hilft auch das ruhige Schach nicht. Also bleiben sie genauso wachsam, wie es bei den anderen Vereinen tun würden.

Randsportarten und Sonstige:

Es gibt eine Unzahl an Vereinen und Sportmöglichkeiten. Einige werden ihnen vielleicht gar nicht bis kaum bekannt sein. Setzen sie sich doch mit jeder möglichen Auswahl ihres Kindes gut auseinander und klären sie das Kind über alles notwendige auf.

Wenn sie es ruhig angehen und sich gut informieren, schonen sie nicht nur ihren eigenen Geldbeutel, sondern schenken ihrem Kind eine passende Freizeitbeschäftigung. Jungen wie Mädchen haben dabei die gleichen Rechte, was die Auswahl der Sportart angeht. Es gibt immer einen passenden Verein dafür.